Do. 05.11.2020  19:00 Uhr

Vernissage zur Ausstellung: Buna, Harburg und der Nationalsozialismus

Die Bunatwiete ist nach dem Kunststoff Buna benannt. Dies ist der IG-Farben-Markenname des Styrol-Butadien-Copolymers, das bei seiner Anmeldung 1929 als erster industriell nutzbarerer, synthetischer Kautschukersatz galt. Es sollte die deutsche Wirtschaft später vom Import des Naturkautschuks unabhängig machen, um „kriegswichtiges“ Gummi produzieren zu können. Neben den bekannten Produktionsstätten in Schkopau, Hüls und dem Konzentrationslager Ausschwitz III, gewann Buna auch für die Gummiproduktion in Harburg zunehmend an Bedeutung.

Die Ausstellung wurde erarbeitet von Oberstufenschüler*innen der GSH

 

Die Veranstaltung kann leider nicht in der geplanten Form stattfinden. Falls es gelingt, sie in ein digitales Format zu bringen, wird an dieser Stelle darüber informiert.

Veranstalter
Goethe Schule Harburg
Ort
Goethe-Schule Harburg, Standort Bunatwiete
Bunatwiete 20, 21073 Hamburg

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