Mi. 10.11.2021  17:00–18:30 Uhr

Gedenken an die Pogromnacht

Am 10. November 1938 setzten Nationalsozialisten die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof am Schwarzenberg in Brand, verwüsteten die Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße und schlugen die Schaufenster zahlreicher jüdischer Geschäfte in der Harburger Altstadt ein. Die Veranstalter der Gedenkstunde erinnern an die Pogromnacht und ihre Folgen und rufen zugleich zu erhöhter Wachsamkeit in Zeiten wachsender Fremdenfeindlichkeit auf. Es sprechen: Sophie Fredenhagen, Bezirksamtsleiterin Harburg, Jürgen Heimath, Vorsitzender der Bezirksversammlung Harburg sowie Carolyn Decke, Pröpstin des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost und Klaus Barnick, Initiative Gedenken in Harburg.

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Harburg um 17.00 Uhr, anschließend Schweigemarsch zum Standort der ehemaligen Synagoge (Eißendorfer Straße/Ecke Knoopstraße)

Auszug aus der Hamburger Corona-Verordnung: Auf allen öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen gilt eine Maskenpflicht, wenn die anwesenden Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht einhalten können.

Veranstalter
Initiative Gedenken in Harburg
Bezirksamt Harburg
Harburger Bezirksversammlung
ReferentInnen
Pröpstin Carolyn Decke, Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost
Sophie Fredenhagen, Leiterin des Bezirksamts Harburg
Jürgen Heimath, Vorsitzender der Bezirksversammlung Harburg
Klaus Barnick, Initiative Gedenken in Harburg
Ort
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Harburg
Schwarzenbergstraße 74, 21073 Hamburg

Zur Übersicht