Di. 10.11.2020  17:00–18:30 Uhr

Gedenken an die Pogromnacht

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Schwarzenberg, anschl. Schweigemarsch zum Standort der ehemaligen Synagoge (Eißendorfer Straße/Ecke Knoopstraße)

Am 10. November 1938 setzten Nationalsozialisten die Leichenhalle auf dem Jüdischen Friedhof am Schwarzenberg in Brand, verwüsteten die Harburger Synagoge in der Eißendorfer Straße und schlugen die Schaufenster zahlreicher jüdischer Geschäfte in der Harburger Altstadt ein. Die Veranstalter der Gedenkstunde erinnern an die Pogromnacht und ihre Folgen und rufen zugleich zu erhöhter Wachsamkeit in Zeiten wachsender Fremdenfeindlichkeit auf.

Es sprechen: Sophie Fredenhagen, Bezirksamtsleiterin Harburg, Jürgen Heimath, Vorsitzender der Bezirksversammlung Harburg sowie Carolyn Decke, Pröpstin des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost und Klaus Barnick, Initiative Gedenken in Harburg.

Auch wenn die Veranstaltung im Freien stattfindet, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln: ein Mund- und Nasenschutz ist bei den beiden Versammlungsorten Pflicht, der Mindestabstand von 1,5 Meter muss eingehalten werden.

Veranstalter
Bezirksamt Harburg
Harburger Bezirksversammlung
Initiative Gedenken in Harburg
Ort
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Harburg
Schwarzenbergstraße 74, 21073 Hamburg

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