Engagement im Zeichen der Erinnerung

Unsere Arbeit ist überkonfessionell, generationenübergreifend und parteipolitisch neutral. Mit unseren unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und gesellschaftlichen Bezügen ergänzen wir uns dabei in idealer Weise. Wir sind ehrenamtlich tätig und wurden für unser Engagement im Zeichen der Erinnerung 2009 mit dem Harburger Bürgerpreis ausgezeichnet. Diese Auszeichnung war für uns nicht nur eine öffentliche Anerkennung, sondern vor allem auch ein Ansporn zu verstärkter Arbeit gegen das Vergessen. Das dokumentieren wir auch: In der Spalte "Aktuelles" sind in chronologischer Folge unsere Aktivitäten mit Bildern und kurzen Textbeiträgen zu finden.
Eine weitere Anerkennung unserer Arbeit erfuhren wir am 22. Januar 2016, als uns der Sonderpreis der Harburger Bezirksversammlung und des Harburger Bezirksamts verliehen wurde. Darüberhinaus wurden wir am 13. Oktober 2016 mit dem Hans-Frankenthal-Preis ausgezeichnet.

Jugendliche mit BERTINI-Preis ausgezeichnet

Unsere Projekte richten sich an eine breite Öffentlichkeit – mit einem besonderen Schwerpunkt auf Jugendliche. Ihre Mitwirkung ist für alle Beteiligten ein unschätzbarer Gewinn. In den letzten Jahren haben Schülerinnen und Schüler mit unserer Unterstützung eindrucksvolle Dokumentationen über ihre Begegnungen mit Zeitzeugen der NS-Zeit verfasst. Dafür wurden mehrere von ihnen mit dem renommierten BERTINI-Preis ausgezeichnet.

Interessierte jederzeit willkommen

Wir freuen uns über alle, die unsere Arbeit materiell oder personell unterstützen möchten. Einmal im Monat tagen wir in voller Besetzung. Einzelne Arbeitsgruppen treffen sich je nach Bedarf. Nach außen wird unsere Initiative von einem Sprecher oder einer Sprecherin vertreten, der bzw. die alle zwei Jahre von den Mitgliedern gewählt wird.

Möchten Sie die Initiative näher kennen lernen? Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit? Dann kommen Sie gern zu einer der öffentlichen Veranstaltungen oder einer unserer monatlichen Sitzungen. Sprechen Sie uns einfach an!

Kooperationspartner

Die Initiative Gedenken in Harburg arbeitet eng mit dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hamburg-Ost zusammen und ist dem Arbeitsbereich Diakonie und Bildung zugeordnet. Unterstützt werden wir ferner von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und von der Bücherhalle Harburg.

 

Die durch Covid-19 verursachten Einschränkungen hinderten uns lange, uns zu unseren monatlichen Arbeitssitzungen zu treffen. Wir haben uns daher inzwischen mehrfach zu Online-Sitzungen getroffen.

Das fast komplette Team, per Screenshot aufgenommen anlässlich einer Online-Arbeitssitzung

Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises (Foto: Lina Knipfer)

Verleihung des Sonderpreises der Bezirksversammlung und des Bezirksamts Harburg
(Foto: Niels Kreller)
 
Die Schülerinnen Soja Derlein und Katharina Schulz mit der früheren Zwangsarbeiterin Tamara Nassonova (Russland) beim Besuch ihres ehemaligen Arbeitsplatzes, 2003
Frühere Zwangsarbeiterin besucht mit zwei Schülerinnen ihren ehemaligen Arbeitsplatz
Verleihung des Bertini Preises 2007: Ann-Kathrin Krichel, Laura Liebing, Sabrina Höper, Jana Bernhardt, Luisa Husmann, Regina Zimmermann, Nora Junker (v.l.n.r.)
Schülerinnen zeigen ihre Bertini-Preis Urkunde