STOLPERSTEINE für das Gedenken


Die Initiative Gedenken in Harburg unterstützt seit vielen Jahren das STOLPERSTEIN-Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Das Konzept: In den Gehweg eingelassene Messingplatten erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Als Inschrift tragen sie Namen und Lebensdaten der Opfer. Mehr als 175 dieser STOLPERSTEINE wurden in den letzten Jahren unter unserer Mitwirkung in den Straßen Harburgs und der Region Süderelbe verlegt. Sie liegen jeweils an den Orten, an denen diese Menschen einst wohnten oder arbeiteten.

Am 28.11.2015 wurden im Bezirk Harburg weitere 18 Stolpersteine verlegt.
Die Gesamtzahl stieg damit auf 193.
Fotos von der Verlegung am 28.11.2015 und der Gedenkveranstaltung anlässlich der Einweihung am 27.01.2016 sind in der Rubrik 'Bilder' zu finden.

Am Sonntag, den 5. Juni 2016 wurden in Harburg 9 weitere Stolpersteine verlegt (Fotos)

Anlässlich der Einweihung des 200. Stolpersteins in Harburg fand am 15. Juni 2016 eine Gedenkveranstaltung im Harburger Rathaus statt.

Am 13. Juni 2017 wurden in Harburg die nächsten 5 Stolpersteine verlegt. Ein Bericht darüber und eine gleichzeitig stattfindende "Stolperstein-Rallye" von 30 Schülerinnen und Schülern der Realschule Vierkaten aus Neu Wulmstorf ist zeitweilig unter Aktuelles zu finden.

Am 17. Juni 2017 waren Mitglieder und Freunde des SPD-Distrikts Heimfeld unterwegs, um die Heimfelder Stolpersteine zu putzen. Ein Bildbericht ist hier zu finden.

Rundgänge erinnern an Opfer aus Harburg

Mit öffentlichen Veranstaltungen und speziellen Rundgängen (s. Veranstaltungen) erinnern wir zu verschiedenen Anlässen an das Schicksal dieser Opfer des Nationalsozialismus. Für Rundgänge mit Gruppen stehen wir nach gegenseitiger Absprache zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!

Stolperstein für Laura Mosbach
Stolperstein für Laura Mosbach: Jahrgang 1876, Deportiert 1941, in Riga ermodet
Eva Sieglová (Nichte) und Melitta Stein, geb. Müller, (Schwester) bei der Einweihung der Stolpersteine für Ruth Frischmann und Nina Müller, 2011
Zwei Angehörige gedenken an einem Stolperstein den ermodeten Ruth Frischmann und Nina Müller